Donau Radweg 5 - von Belgrad zum Schwarzen Meer 1:75.000

Artikelnummer: 9783850004466

Radtourenbuch und Karten

Kategorie: Fahrrad-/ Wanderkarten


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Verlag Esterbauer - Fahrradführer (Serbien, Rumänien, Bulgarien)
Serie: bikeline Radtourenbuch und Karten

Donau-Radweg 5 (ca. 1.400 km)
Serbien, Rumänien, Bulgarien. Von Belgrad zum Schwarzen Meer

  • Maßstab 1 : 75 000
  • Radwege und Radrouten mit Infos über Straßenbelag und Verkehrsbelastung
  • ausgewählte Straßennamen
  • zahlreiche Querverbindungen
  • genaue Steigungs- und Entfernungsangaben
  • viele touristische Informationen
  • Stadtpläne, Übernachtungsverzeichnis  
  • gründlich recherchiert und laufend aktualisiert
  • viele Zentrums- und Ortspläne
  • GPS tauglich mit UTM-netz
  • wetterfestes Papier

Das Kartenkonzept

Das Hauptroutennetz, das aus Radfernwegen und regionalen Radwegen besteht, wird zusätzlich durch ein sinnvoll ausgewähltes Nebenroutennetz verdichtet.
Diese Kombination aus Haupt- und Nebenrouten ermöglicht es, eine Region auf Tages- oder Mehrtagestouren zu erkunden oder das Gebiet auf einer längeren Radreise zu durchqueren.

Allgemeines zur Radtour

Detaillierte Informationen für Ihre Reisevorbereitungen, beziehungsweise als Einstimmung auf den Donau-Radweg in Serbien, Bulgarien und Rumänien erhalten Sie unter www.donau-info.org.
Bei der vor Ihnen liegenden abenteuerlichen Reise radeln Sie zuerst durch Belgrad, der Hauptstadt Serbiens, und haben die Möglichkeit die historische Belgrader Festung sowie den Kalemegdan zu besichtigen. Anschließend wartet einer der größten Höhepunkte dieser Tour auf Sie - der Donaudurchbruch mit seiner engsten Stelle, dem darauf folgenden weiten Kessel und dem Eiserne Tor. Die steil aufragenden Felsen, die der Donau auf diesem Abschnitt Ihren Weg aufzwingen, bilden eine äußerst imposante Kulisse. Zirka 150 Meter nach der engsten Stelle des Donaudurchbruches dehnt sich die Donau aus und nimmt das Erscheinungsbild eines weitläufigen Sees an. Diese Stelle wird der Kessel genannt. Der gewaltiger Damm bei Sip, der Djerdap 1, auch Eisernes Tor genannt, staut die Donau bis mehr als 140 Kilometer zurück auf. Das gigantische Kraftwerk produziert Strom für Rumänien und Serbien, riesige Schleusenanlagen ermöglichen Kreuz- und Frachtschiffe Ihren Weg zum Schwarzen Meer. Der gesamte Bereich um den Donaudurchbruch wird auch Nationalpark Eisernes Tor (oder auf serbisch »Nacionalni park Derdap«) genannt. Der letzte Abschnitt in Serbien führt Sie hauptsächlich durch landwirtschaftliches Gebiet und Weinregionen mit zahlreichen kleinen und ursprünglichen Ortschaften.
Noch immer staunend ob der einzigartigen Kulisse treffen Sie in Bulgarien ein, das sich mit seiner sanften Hügellandschaft von einer ganz anderen Seite präsentiert.
Bis an den Horizont reichende Felder, einsame Dörfer und versteckt liegende Klöster prägen das Bild. Bulgarien besticht aber nicht nur durch seine wunderschöne und besinnliche Landschaft, sonder auch durch sein kulturelles Erbe. In den Großstädten mischen sich östliche und westliche Einflüsse sowie Traditionen und Kulturen. Ein äußerst sehenswertes Beispiel dafür ist die Stadt Ruse, in der Sie unbedingt einen längeren Zwischenstopp einplanen sollten. In Rumänien dem weiten, endlos scheinenden Land, teilen Sie die Straße in erster Linie mit Pferdefuhrwerken, Gänsen sowie Rinder- und Schafherden. Immer wieder treffen Sie auch auf das »Fahrende Volk«. Sinti oder Roma mit ihren Planwagen sind hier noch genauso mit all ihren Habseligkeiten unterwegs wie vor hunderten von Jahren. Nach vielen, vielen Kilometern erreichen Sie die Grenzstadt Silistra und kurz darauf die Ortschaft Ion Corvin, wo sich die Hauptroute in zwei Varianten aufteilt. Entweder Sie nehmen den direkten Weg ans Schwarze Meer und fahren über Constanta, das Sie mit südländischem Flair begrüßt, nach Tulcea, oder Sie setzen Ihre Tour an der Donau entlang fort, und gelangen über Galati in die Hafenstadt Tulcea. In Constanta ist ein kurzer Stopp am Sandstrand, und ein kühlender Sprung in das so herbeigesehnte Schwarze Meer ein Muss. In Tulcea sollten Sie einen längeren Aufenthalt einplanen, und mit einem der zahlreichen Ausflugsschiffe nach Sulina zum Kilometer 0 fahren. Auf der Fahrt durch das Naturschutzgebiet Donaudelta können Sie die wunderbare und vielfältige Vogelwelt beobachten und unter Umständen auf die berühmten Pelikane treffen.
An dieser Stelle sei betont: nicht nur auf Grund der Länge der Radtour ist diese Reise nur für konditions- und nervenstarke Fahrer geeignet. Viel Verkehr in den Großstädten, lange einsame Strecken sowie teilweise größere Steigungen müssen überwunden werden. Durch die Großstädte haben wir versucht für Sie den einfachsten aber nicht den verkehrsärmsten Weg zu wählen.
Auch die Tatsache, dass Sie vielleicht das ein oder andere Mal zelten müssen, darf Sie nicht abschrecken. Vor allem in Rumänien kann sich die Suche nach einer geeigneten Unterkunft streckenweise schwierig gestalten.

Streckencharakteristik

Länge
Die Gesamtlänge des Donau-Radweges Teil 5 beträgt rund 1.400 Kilometer. Varianten und Ausflüge sind dabei ausgenommen. Der Donau-Radweg ist Teil der »Eurovelo-Route 6«.

Wegequalität
Der Donau-Radweg 5 verläuft größtenteils auf mehr oder weniger gut asphaltierten Bundes- bzw. Landstraßen, die Sie sich mit unterschiedlichsten Verkehrsteilnehmern teilen. So ist es zum Beispiel keine Besonderheit, wenn Ihnen streckenweise mehr Pferdefuhrwerke und freilaufende Tiere als motorbetriebene Fahrzeuge entgegenkommen. Mit sehr hohem Kfz-Verkehr werden Sie allerdings in den Einzugsgebieten von größeren Städten, vor allem um Belgrad und Constanta, konfrontiert. Außerhalb der Großstädte radeln Sie aber immer wieder über lange Strecken auf ruhigen Landstraßen mit sehr geringem Verkehrsaufkommen dahin.
Mit starken Steigungen müssen Sie vor allem in Serbien und Rumänien im Bereich des Donaudurchbruches rechnen. Auch zwischen Calarasi (Rumänien) und Constanta (Rumänien) gilt es einige Höhenmeter zu überwinden. Der übrige Teil der rumänischen Strecke verläuft dafür sehr flach. Auf der bulgarischen Seite der Donau müssen Sie zwar keine größeren Steigungen bewältigen, allerdings führt Sie die Radtour hier größtenteils durch eine sehr hügelige Landschaft, wodurch sich ein ständiges Auf und Ab ergibt.

Beschilderung
Die Route ist in Serbien komplett, in Bulgarien zur Zeit nur zwischen Vidin und Nikopol beschildert. In Rumänien fehlt die Beschilderung auf der ganzen Strecke. Die vorhandenen Schilder sind blau, in Serbien mit der Aufschrift »Dunavska ruta« und »Donauradweg« versehen, in Bulgarien mit »Danube velo route«. In beiden Länder werden Sie zusätzlich die »Eurovelo-Route 6« Kennzeichnung auf den Schildern finden.


3. akt. Auflage 2018 - kartoniert mit Ringheftung - 188 Seiten

ISBN-13: 978-3-85000-446-6 (9783850004466)